Wilhelm Busch

 

 

Seit dem 31. Mai 1997 trägt unsere Schule seinen Namen.

 

Genau wie Wilhelm Busch, der sich durch seine Vielseitigkeit auszeichnete, denn er war volkstümlicher, kritisch satirischer Humorist, Karikaturist, Maler, Zeichner, Prosaerzähler, Dichter und Philosoph, will auch unsere Schule eine Vielseitigkeit in der Bildung und Erziehung erreichen.

 

Seine Werke sind weltbekannt und fehlen in keinem Kinderzimmer.

 
 

Wilhelm Buschwird am15.April 1832 in Wiedensahl (einem kleinen Ort westlich von Hannover) als erstes von sieben Geschwistern geboren. Seine Eltern sind der Kaufmann Friedrich Wilhelm Busch und Henriette Dorothee Charlotte Busch, geb. Kleine.

1841 muss Wilhelm Busch sein Elternhaus verlassen, da nach Geburt seines Bruders Otto der Platz im Hause nicht mehr ausreicht. Er kommt zu seinem Onkel, dem Pastor Georg Kleine, nach Ebergötzen bei Göttingen. Sein Onkel übernimmt seine Ausbildung in Form von Privatunterricht.

1847 besteht Wilhelm Busch die Aufnahmeprüfung an der polytechnischen Schule zu Hannover. Er soll nach dem Willen seines Vaters Maschinenbauer werden, obwohl seine Begabung mehr beim Zeichnen und Malen liegt.

 
 

1851 folgt Wilhelm Busch einem Freund an die Kunstakademie Düsseldorf, um sich als Maler ausbilden zu lassen. Es hält ihn aber nur kurze Zeit dort, da er vom nüchternen akademischen Betrieb dort enttäuscht ist.

1852 geht Wilhelm Busch an die Königliche Akademie der schönen Künste in Antwerpen. Die Werke der großen flämischen und holländischen Meister des 16. und 17. Jahrhunderts üben einen großen Einfluss auf ihn aus.

1853 erkrankt Wilhelm Busch an Typhus. Er kehrt in sein Elternhaus zurück, um sich von der Krankheit zu erholen. Danach sammelt er Volkslieder, Sagen und Märchen, die bisher mündlich überliefert wurden, um sie aufzuzeichnen und zu veröffentlichen.

1854 wechselt Wilhelm Busch nach München in die Akademie der bildenden Künste. Er schließt sich dem Künstlerverein "Jung-München" an.

1859 arbeitet Wilhelm Busch für die "Fliegenden Blätter", einer humoristischen Zeitschrift in München, für die er viele Zeichnungen, aber auch Gedichte liefert.



 
 

1865 wird Wilhelm Buschs erste Bildergeschichte veröffentlicht: "Max und Moritz", die Geschichte die ihm berühmt gemacht hat. In den folgenden Jahren erscheinen viele weitere Werke, bis er 1884 seine letzte große Bildergeschichte "Maler Klecksel" veröffentlicht.

1868 zieht Wilhelm Busch nach Frankfurt, wo sein Bruder Otto lebt. Dieser macht ihn mit dem Werk des Philosophen Arthur Schopenhauer bekannt. In Frankfurt lernt er Johanna Keßler kennen, die er fortan als eine verständnisvolle Freundin zu schätzen weiß.

1878 Wilhelm Busch kehrt in seinen Geburtsort Wiedensahl zurück. Nach dem Tode seines Schwagers zieht er  zu seiner Schwester Fanny Nöldeke ins Pfarrwitwenhaus und übernimmt die Vaterrolle für seine drei Neffen.

 
 

1898 Wilhelm Busch zieht mit seiner Schwester nach Mechtshausen am Harz (bei Seesen) zu seinem Neffen Otto Nöldeke, der dort als Pfarrer wirkt. Aus dieser Zeit stammen seine Gedichte, die zu seinen Lebzeiten in der Gedichtsammlung "Zu guter Letzt" und nach seinem Tode in "Schein und Sein" veröffentlicht werden.

 
 

1908 Wilhelm Busch stirbt am 9. Januar 1908 in Mechtshausen. In den Folgejahren erscheinen noch unveröffentlichte Werke und es finden Gedächtnisausstellungen statt, die belegen, wie berühmt Wilhelm Busch schon zu seinen Lebzeiten war.



 
 
 
 

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